Dienstag, 5. Juni 2018

Fertig: Ein zweites Höschen - Wäsche aus Elsa 09/1950!


Auch Nähen ist manchmal schlicht Ausprobieren, Herantasten und Optimieren. Schon letzte Woche gab es Wäsche und heute also die nächste Version - wieder der gleiche Schnitt aus der Elsa 09/1950 und normaler Futterstoff von Venezia, aber dieses Mal als Zierde eine Zackenlitze.

Nachdem das erste Höschen sich beim Stadtbummel hin und wieder hochgeschoben hat, habe ich also ein wenig Länge zugegeben und das Höschen direkt testweise zur Arbeit angezogen - und nach einem Tag im Büro sieht es dann so aus:


Die Länge ist sehr angenehm und schiebt sich auch nicht mehr hoch - lediglich die Stoffwahl muss noch ein wenig verbessert werden. So leicht und rutschig der Futterstoff auch ist, aber es ist eben kein echter Wäschestoff und daher nicht so fließend und atmungsaktiv. Also werde ich mich, nun da ich die richtige Länge gefunden habe, intensiv auf Stoffsuche begeben - Seidencharmeuse, vielleicht auch (für die leichtere Stoffpflege) ein Mischgewebe.


Von der Frage der Stoffwahl abgesehen, bin ich sehr zufrieden - es trägt sich luftig, die Röcke fließen schön drüber und es schont die Schenkel bei heißen Temperaturen. Und der Rest wird sich auch noch finden - wäre doch gelacht!

Mittwoch, 30. Mai 2018

Fertig: Ein Höschen - Wäsche aus Elsa 09/1950!


Ich habe mir etwas für drunter genäht - ich wollte schon länger gern einen Unterrock in Form einer Hose nähen. Für einen besseren Falldes Oberstoffes, für entspannteres Radfahren und ohne schubbernde Oberschenkel bei heißen Temperaturen. Schon vor einigen Jahren hatte ich mal einen passenden Schnitt dazu ausgewählt. Aus Elsa 09/1950 eine Wäschegarnitur aus Höschen und Hemdchen gefiel und sah nicht sehr schwer aus..


..und ich scheiterte kläglich. Wie immer gab es keinerlei Anleitung, ich hatte einen viel zu flutschigen Polyesterstoff genommen und scheiterte schon daran einen Gummi oben halbwegs passend anzunähen und auch das Versäubern und Säumen überforderte mich völlig. Ich erinnere mich an ein ungesäubertes Ungetüm mit drangedroschenem, viel zu breitem Gummiband.

Zum Glück habe ich seitdem einiges an Wissen dazu gewonnen und so ging es diesmal sehr leicht von der Hand. Es fing an bei der Stoffwahl (Venezia Futterstoff) und ging weiter mit französischen Nähten und einem zweifach umgeschlagenem Saum.


Dazu kam dann ein Tunnel mit einem viel schmaleren, zarteren Gummi und für ein bisschen Deko noch ein Bügelbildchen und nach zwei Vormittagen war ich auch schon fertig - obwohl ich gestehen muss, dass Bügeln bei der Hitze nicht gerade ein Vergnügen ist, aber gut gebügelt.. na, ihr wisst schon.


Ich freue mich ganz diebisch über das entspannte Nähen und das schöne Ergebnis - es ist genauso geworden, wie ich das gern haben wollte. Beim nächsten Mal würde ich es vielleicht noch etwas länger machen und einen anderen Stoff wählen. Wäscheseide wird empfohlen - hat jemand eine Idee, wo man solche Qualität bekommt bzw. unter welchem Begriff das heutzutage läuft?

Sonntag, 27. Mai 2018

Fertig: Butterick 5281!


Seit zwei Wochen haben der liebe Gatte und ich Urlaub und seit zwei Wochen ist in Hamburg der Hochsommer ausgebrochen - es ist wahnsinnig schön, aber ab und an konnte ich mich doch vom strahlenden Sonnenschein lösen und ein bisschen nähen. Und so präsentiere ich heute mein neuestes Kleid!


Butterick 5281, ein Schnitt aus der Retrolinie, liegt schon seit Jahren hier. Ich habe ihn irgendwann schonmal geprobt und er saß obenrum fürchterlich. Ich wusste damals nicht so recht wie ich das beheben könnte und so vergrub ich den Schnitt unter vielen Heften. Neulich wollte ich es aber doch nochmal versuchen und legte los. Wenigstens musste ich nicht nochmal abzeichnen.

Ich habe eine FBA gemacht - ein bisschen abenteuerlich bei dem asymmetrischen Vorderteil. 3cm habe ich an jeder Seite Weite zugegeben. Links habe ich die meiste Mehrweite in die Falten geschoben und nur einen kleinen waagerechten Abnäher (für die Symmetrie) übrig gelassen und rechts habe ich alles in einen waagerechten Abnäher geschoben. Ich habe 1,5cm Länge vorn zugegeben und dann mutig den Stoff angeschnitten.


Der Stoff ist aus zweiter Hand - ich glaube eine Viskose und richtig schön schlabberig. Er ist perfekt für den Schnitt, wenn man auch die Details aufgrund des Musters nicht mehr so gut erkennen kann.

Das Muster ist ein wenig.. eigen. Ich fand es fast ein bisschen zu 80er Jahre, aber mit dem Schnitt und den Details mag ich es nun schlussendlich sehr. Selbst der Gatte, der das Muster wirklich scheußlich fand, ließ sich vom Ergebnis überzeugen.


Ich habe das Kleid spiegelverkehrt genäht, denn an der einen Seite soll man den Stoff in der Seitennaht kräuseln und dann dort auch den Reißer einsetzen und das hat mit nicht gefallen. Damit es aber nicht so aussieht als wäre ich zu dusselig den Reißer auf der richtigen Seite einzusetzen, habe ich direkt das ganze Kleid gespiegelt.


Es ist eigentlich vorgesehen das Kleid komplett zu füttern, aber das wollte ich mir sparen - zum Einen hätte ich dann noch eine FBA für das Futterteil machen müssen und zum Anderen soll es ja ein hochsommerliches Kleid sein und entsprechend dünn und flatterig. Also habe ich ein Futter gearbeitet, dass eher an Belege erinnert und nur im Bereich der Ärmel und des Ausschnittes sowie der Schultern liegt.


Die Knöpfe sind nur Zierde, aber darunter verstecken sich Druckknöpfe - ich habe keine Ahnung wozu das gut sein soll, aber da es nicht viel Aufwand war, habe ich es halt mitgemacht. Schulterpolster hat das Kleid wie es sich in den 40er Jahren so gehörte natürlich auch.


Hinten habe ich meine 2cm für das Hohlkreuz weggenommen und ansonsten eigentlich nichts weiter geändert. Es dürfte einen oder vielleicht zwei cm mehr Umfang an der Hüfte haben, aber davon abgesehen sitzt es wirklich gut.

Bei Butterick (und auch Simplicity) sollte man stets nicht nach der Körpermaßtabelle gehen, sondern nach den Maßen, die sich auf dem Schnittmusterbogen verbergen. Dort sind an Brust, Taille und Hüfte die Maße des fertigen Kleidungsstückes angegeben, die eine manchmal aberwitzig große Bequemlichkeitszugabe offenbaren. Ich habe schließlich eine Größe kleiner genäht als ich es laut Körpermaßtabelle gebraucht hätte.


Ich bin sehr zufrieden mit dem Kleid und finde es ganz wunderbar und toll zu tragen. Dann will ich mal schnell wieder auf die Terrasse verschwinden, um möglichst viele Sonnenstrahlen noch einzufangen - obwohl auch schon wieder das nächste Stück auf dem Nähtisch liegt..

Wie findet ihr das Kleid? Und das Muster?
[verlinkt beim Memademittwoch]

Samstag, 12. Mai 2018

So gelingt der Herzausschnitt ♥

Ich habe das Etuikleid genutzt und mal den Entstehungsprozess des Herzausschnittes dokumentiert.


Auf den Ausschnitt an Kleid oder Bluse sollte man für ein adrettes Aussehen besonderen Wert legen. Der Ausschnitt ist nah am Gesicht und somit sehr präsent für das Gegenüber. Zugfalten oder fehlende Symmetrie stören das Bild und ein abstehender Ausschnitt gewährt vielleicht auch zu tiefe Einblicke. Daher möchte ich euch ein paar Tipps für einen schönen Herzausschnitt an die Hand geben - natürlich gilt es so oder so ähnlich auch für andere Ausschnittformen (zB eckiger Ausschnitt, V-Ausschnitt).

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ausschnitte zu versäubern - Formbelege und Schrägband, Futter und Einfassungen. Ich arbeite am liebsten mit Formbelege, daher verwende ich diesen auch hier.


1. Sorgfältig arbeiten


Das klingt banal, aber man sollte sorgsam und aufmerksam zu Werke gehen, damit am Ende auch beide Seiten symmetrisch sind. Daher die Nahtzugabe am besten schon miteinzeichnen und auch nur füßchenbreit, damit ihr später beim Nähen mehr Kontrolle habt.


Markiert auch die Spitze gesondert, damit ihr wisst, wo die Nadel drehen muss. Und bügelt den Stoff vorab, um kleine Fältchen oder Knitter zu vermeiden. Vor dem Zuschnitt am besten auch die vordere Mitte genau ausbügeln.
Gut gebügelt ist halb genäht!


2. Beleg und Verstärken


Bei dem Beleg ist die Ausschnittkante identisch mit dem fertigen Modell (also sind beispielsweise Abnäher im Ausschnitt, dann werden diese im Beleg zugedreht) und mindestens 5cm breit. Der Beleg wird in der Regel erst mit dem Oberteil verstürzt, wenn die Schulternähte geschlossen sind. Entsprechend werden auch am Beleg die Schulternähte vorab geschlossen.

Belege liegen zudem besser, wenn sie etwas steifer sind als der Oberstoff, daher empfiehlt es sich alle Belegteile zu verstärken oder einen festeren Stoff zu wählen (natürlich sollte er farblich dazu passen und achtet darauf, dass er nicht durchscheint).
Tipp: Wer unbedingt vermeiden möchte, dass der Beleg eventuell an der Kante zu sehen ist (zB weil er einen anderen Stoff wählte), dem empfehle ich eine Paspel zwischenzusetzen, dann ist der Beleg auf jeden Fall nicht zu sehen.


Wie man den Beleg mit der Verstärkung gleich versäubern kann, hatte ich hier schon gezeigt.

Zusätzlich solltet ihr die Spitze am Oberteil verstärken, denn diese wird auch eingeschnitten und franst dann nicht so schnell aus.



3. Genau absteppen


Beleg und Oberteil rechts auf rechts legen und mit ausreichend Nadeln zusammenstecken. Anschließend langsam und konzentriert absteppen. An der Spitze des Ausschnittes die Nadel im Stoff drehen.
Tipp: Wenn euer Stoff es zulässt, dann könnt ihr vorsteppen. Einfach am Beleg an der vorderen Mitte falten und die Nahtlinie einmal ohne Faden entlangnähen - die Löcher der Nadel sind dann auf beiden Seiten exakt gleich und garantieren einen symmetrischen Ausschnitt.

Und wer die Löcher nicht suchen möchte, der kann durchheften, also per Hand vornähen und lange Fäden stehen lassen, dann die Stofflagen auseinanderziehen und innen abschneiden - die Heftfäden markieren dann die spätere Nahtlinie.


4. Mutig einschneiden


Meistens, wenn ein Herzausschnitt Falten zieht, dann wurde nicht mutig genug eingschnitten.

Die Nahtzugaben werden zurückgeschnitten - bei steifen oder störrischen Stoffen am besten die Nahtzugaben unterschiedlich zurückschneiden, dann drücken sie sich nicht so durch.

In den Kurven werden zusätzlich kleine Dreiecke aus der Nahtzugabe bis kurz vor die Naht (ca. 1-2mm) geschnitten - so kann der Stoff sich schön in die Kurve legen. Achtet unbedingt darauf nicht den Faden durchzuschneiden und auch nicht zu nah an die Naht heran. Man kann die Nahtzugabe später (bei allen Faserarten natürlichen Ursprungs) noch ein bisschen dressieren, also durch Ausbügeln dehnen, sodass die benötigte Mehrweite für eine schöne Kurve vorhanden ist

An der vorderen Spitze ebenfalls ein Dreieck ausschneiden und zusätzlich einen kleinen Schnitt bis auf 1mm ran setzen.


Vor dem Wenden die Nahtzugaben über einem Bügelei oder auf einem Ärmelbrett ordentlich auseinander bügeln. Anschließend wenden und gut ausbügeln - dabei am besten eine kleine Schere daneben legen, falls noch mehr Einschnitte nötig sind.


5. Untersteppen


Nach dem Bügeln nochmal umklappen und die beiden Nahtzugaben innen dicht neben der Naht am Beleg feststeppen, dann rutscht der Beleg nicht so leicht heraus.


Anschließend wieder wenden und dann legt sich der Ausschnitt schon nahezu von selbst in die Rundung. Mit ein paar Handstichen kann der Beleg unauffällig befestigt werden.

Und dann ist der Ausschnitt auch schon fertig. Er ist schön verstürzt, symmetrisch und faltenfrei. Was will man noch mehr?


Habt ihr noch Tricks und Kniffe für einen schönen Ausschnitt? Fragen oder Anmerkungen? Immer her damit!

Dienstag, 1. Mai 2018

Fertig: Etuikleid von 1959!


In meinem Schrank gab es bislang kein Etuikleid. Die schmale Silhouette ohne Teilung in der Taille ist für mich eher ungewohnt. Aber es begegnete mir neulich bei karstadt ein Stoff, der sich sofort vor meinem geistigen Auge in ein Etuikleid verwandelte - so eines mit kleinen angeschnittenen Ärmeln und Herzausschnitt.

Der Stoff mit bunten Blumenmuster auf dunkelblauen Grund ist eine leichte Baumwollpopeline und bei 7 Euro der Meter habe ich 3m für 21 Euro mitgenommen und habe nun noch einen halben Meter übrig.


Fündig wurde ich in der Praktischen Mode aus April 1959 - kein Herzausschnitt zwar, aber den kann man ja selbst hinzufügen und der Rest entsprach meinen Vorstellungen.

Das Kleid hat im Vorderteil zwei herkömmliche Abnäher und eine Falte, die wie eine Teilungsnaht verläuft und ab der Taille aufspringt. Das Rückenteil wird an der Gehfalte in den Stoffbruch gelegt und mit einem Abnäher ebenfalls.


Wegen der großen Brust habe ich eine FBA gemacht - dazu habe ich das Oberteil an der Taille abgeschnitten, die Falte aufgeschnitten und bin vorgegangen wie bei einer FBA bei einem Oberteil mit Teilungsnaht.


Allerdings habe ich nicht alle Abnäher zugedreht, sondern den senkrechten Abnäher stehen lassen - ansonsten wäre die Rundung des Seitenteils zu ausgeprägt und ich hätte es nicht mehr so an das Rockteil bekommen. Statt der Falte habe ich dann den Abnäher ab der Taille aufspringen lassen. Das sah einfach besser aus - hier kann man sehen, wo der Abnäher aufspringt:


In der hinteren Mitte hat das Kleid , wie erwähnt, eine angeschnittene Gehfalte. Das Oberteil erhält entsprechend eine Naht. Das ist auch sehr praktisch, denn dadurch kann man den Rücken besser anpassen - für mein Hohlkreuz habe ich ca. 3cm in der hinteren Mitte weggenommen.

Die Gehfalte ist ordentlich geplättet und gibt genug Weite für lange Schritte oder Treppensteigen.


Wie immer hält sich die Anleitung sehr zurück.. okay, das ist schon sehr untertrieben - es gibt schlicht keine Anleitung. Man muss sich also selbst überlegen wie man vorgeht und zB Ärmel und Ausschnitt arbeitet. Ich habe mich für einen Formbeleg entschieden. An sich bietet es sich an diesen für Armloch und Ausschnitt zu verbinden, aber hier habe ich darauf verzichtet, denn ein Teil der Ärmel ist durch die Falte schon versäubert (hier zu sehen oberhalb der Overlocknaht).


 Dies entspricht auch der tatsächlichen Farbe des Stoffes - vor dem großen Fenster ist es etwas hell geraten. Ist es nicht ein zauberhaftes Muster?

Den Herzausschnitt habe ich einfach selbst eingezeichnet, die Schultern etwas gekürzt und entsprechend auch hinten den Ausschnitt vertieft.


Ich bin, als das Kleid fast fertig war, noch losgefahren und habe die restlichen 1,5m des Stoffes aufgekauft - so tollen Stoff kann man immer mal gebrauchen.

Es gibt im Heft auch noch eine lose Jacke dazu - mal sehen, ob ich die auch noch mache. In jedem Fall werde ich aber noch einen Gürtel aus dem Stoff anfertigen. Ein bisschen mehr Taillenbetonung kann es durchaus noch gebrauchen und ich habe noch so eine süße dunkelblaue Gürtelschnalle, also das bietet sich wirklich an.


Und so habe ich nun doch ein Etuikleid im Schrank und bin sehr zufrieden damit. Ich glaube auch im Büro mit einer Strickjacke wird das sehr gut zu tragen sein und dank des eher einfachen Stoffes wirkt es auch nicht so elegant.

Wenn es sich im Alltag bewährt, vielleicht nähe ich dann auch noch eines - die Schnittanpassungen sollen sich ja auch lohnen!


Ich bin gespannt wie ihr das Kleid findet - und Etuikleider im Allgemeinen?
[Verlinkt beim MeMadeMittwoch]

Mittwoch, 25. April 2018

Anleitung: Einen Beleg versäubern!


Eine ansprechende Innenverarbeitung ist zugegebenermaßen nicht immer oberste Priorität, aber wenn es sich anbietet und noch dazu andere Arbeitsschritte für eine Versäuberung erspart, dann sollte man die Chance nutzen.

Und weil ich sehr viele Belege mache, möchte ich euch heute mal zeigen, welches die für mich beste Art dazu ist, nämlich das Verstürzen mit der Vlieseline.


Belege, zB am Kragen oder Armausschnitt, werden oft verstärkt. Dabei benutzt man heutzutage in der Regel Bügelvlieseline - natürlich nur falls der Stoff es zulässt. Somit bietet sich es sich an, die Versäuberung des Beleges auch gleich mit der Bügelvlieseline zu machen.

1. Zunächst alle Teile zuschneiden und die Nähte schließen - meistens Schulternähte oder wie hier die Seitennähte.

2. Beim Oberstoff die Nahtzugaben auseinanderbügeln und bei der Vlieseline die Nahtzugabe bitte schmal zurückschneiden.


3. Anschließend die beiden Teile rechts auf rechts aufeinanderlegen und an der zu versäubernden Kante füßchenbreit zusammennähen - dabei die Nahtzugaben der Vlieseline in eine Richtung legen.

4. Auch hier die Nahtzugabe schmal zurückschneiden.


5. Schließlich wenden, sodass links auf links liegt und sorgfältig aufbügeln. 


Und damit ist der Beleg auch schon einwandfrei versäubert und verstärkt - was will man denn noch mehr?

Vielleicht macht ihr es ja längst schon so oder es ist euch ganz neu, dann versucht es unbedingt mal - ich wäre gespannt, ob das auch für euch die beste Variante ist?