Sonntag, 22. November 2020

Weihnachtskleid 2020 - Zwischenstand!

Wie bereits angekündigt habe ich mein geplantes Weihnachtskleid inzwischen ausgiebig probegenäht und angepasst. Zur Erinnerung nochmal das geplante Modell:


Als Erstes habe ich eine Anpassung für die große Brust (Full Bust Adjustment = FBA) gemacht, die ich etwas genauer zeigen möchte. Ergänzend ist zu erwähnen, dass die Naht, in der die Falten aus dem oberen Vorderteil liegen, nicht unter, sondern auf der Brust liegt, also letztlich ein Abnäher ist. Das sieht auf der Zeichnung des Modells anders aus, aber kommt auch von der Lage des seitlichen Abnähers (1) genau hin. Da mein Brustpunkt aufgrund der Größe der Brust und der Schwerkraft etwas tiefer liegt als in den meisten Schnitten vorgesehen, habe ich die zusätzliche Länge in den oberen Teil des Oberteils geschoben. Ich habe also meine FBA quasi von oben gemacht.

Im Einzelnen habe ich von der Schulter aus bis zum Brustpunkt und dann im Fadenlauf nach unten und vom Brustabnäher in der vorderen Mitte aus bis zum Brustpunkt eingeschnitten (2). Anschließend habe ich die benötigte Weite zugegeben, indem ich das seitliche Teil nach unten aufgedreht habe. Das Faltenteil habe ich dann ebenfalls so gedreht, dass die gesamte Weite in den mittigen Brustabnäher geht und dem Faltenteil die notwendige Länge hinzugefügt (3).


Danach habe ich mich um die zusätzlich benötigte Länge für die Brust gekümmert. Weil ich keinen Abnäher aus der Seitennaht wollte, habe ich diesen in der Mitte durchgeschnitten (4) und die Abnäherschenkel geschlossen. Dadurch entsteht ein Keil zur vorderen Mitte hin, aber weil ich es in der vorderen Mitte enger anliegend möchte, habe ich zusätzlich aus der Schulter und dem mittleren Abnäher eingeschnitten und die zusätzliche Länge gleichmäßig verteilt (5). Im Ergebnis habe ich also mehr Länge und mehr Weite an der Brust geschaffen (6). Ich hoffe, das Vorgehen war verständlich, ansonsten sagt gern Bescheid.

Weil ich die Länge und Weite, die es für eine große Brust braucht, aber an den Seiten des Oberteils nicht brauche, wird sie einerseits durch den mittleren Abnäher, der deutlich größer geworden ist, und andererseits durch die Falten an der Schulter, die nun alle etwas tiefer sind, weggenommen. Der Vergleich zwischen dem alten und dem neuen Vorderteil ist rechts zu sehen. Das Vorderteil besteht inzwischen aus mehr Tesafilm als Papier, aber so kann man das flatterige Seidenpapier immerhin auch viel besser zum Zuschneiden auf den Stoff legen.

Weitere Änderungen, die ich vorgenommen habe, sind:
  • Schultern um 1,5cm verschmälert,
  • 2cm Länge hinten oberer Rücken weggenommen,
  • 2cm Länge im Vorderteil unter der Brust weggenommen,
  • 1cm Weite im Vorderteil weggenommen und
  • Abnäher im Rückenteil weggelassen.
Das Ergebnis ist hier zu sehen, nämlich auf der von mir aus gesehen linken Körperseite.


Probemodelle sehen bei mir oft etwas wüst aus, aber ich halte mich nicht lange mit den Details auf. Auf der rechten Körperseite sieht man noch die zu lange Schulter und den etwas zu hohen mittleren Abnäher, also zumindest siet man es halbwegs, denn ich stehe etwas schief. Dafür habe ich rechts aber den Ärmel richtig herum eingesetzt, denn links habe ich mir irgendwie vertan und deshalb ist rechts auch innen außen.. Mhm, ich fürchte, man braucht etwas mehr Fantasie, um aus diesem Flickenteppich wirklich schlau zu werden. Ich bin jedenfalls jetzt zufrieden mit der Passform und habe auch alle Teile schon aus dem Wollkrepp zugeschnitten.

Mich treibt allerdings noch die Verschlussfrage um. Ich möchte Knöpfchen statt Schnürung machen und werde daher auch auf den Reißer in der Seitennaht verzichten. Allerdings ist es im Schnittmuster vorgesehen, dass das obere Faltenteil offen bleibt - das ist mir aber viel zu einsichtig und daher muss ich mir etwas einfallen lassen. Entweder ich führe die Knöpfchen weiter, aber ich glaube, dass das ist nicht so hübsch ist, also werde ich es vermutlich mit Häkchen und Ösen lösen. Für das Miederteilchen werde ich verstärkte Belege machen, damit ich auch die Knopfschlaufen zwischen Beleg und Oberstoff fassen kann. Ich bin noch etwas unsicher, denn der Krepp ist leicht durchscheinend und so muss die Farbe der Belege gut überlegt sein. Vermutlich werde ich hautfarben nehmen und dann auch ein solches Unterkleid tragen.

Soweit erstmal von mir - ich werde nun beginnen mein Stoffpuzzle zusammenzusetzen, aber vorher nochmal schauen, wie es bei den anderen Damen läuft.

Sonntag, 15. November 2020

Weihnachtskleid 2020!

Alle Jahre wieder treffen wir uns beim MeMadeMittwoch für das gemeinsame Nähen eines Weihnachtskleides oder eines anderen festlichen Kleidungsstückes. Im letzten Jahr hatte ich aufgrund von Zeitmangel lediglich ein einfaches Shirt genäht, wobei das kitschige Muster den passenden Weihnachtsflair mitbrachte.

Dieses Jahr habe ich etwas mehr Zeit und so darf es aufwendiger werden. Ich habe schon eine Wahl getroffen, denn ich möchte dieses Kleid aus der Beyers Mode für alle von 1943 nähen.

WKSA 2020 Schnitt & Stoff

Ich habe auch bereits den Stoff - der liebe Gatte ist nämlich gestern mit mir zu meinem Lieblingsstoffladen gefahren und hat einen rosa Wollkrepp spendiert! Das Weihnachtskleid dieses Jahr geht also auf den Gatten und allein deshalb muss es pünktlich fertig werden. Der Stoff aus Schurwolle hat eine tolle Qualität. Körnig, weich, schlabberig und rosa, also so richtig rosa. So ein ganzes rosa Kleid könnte durchaus eine Herausforderung für mich werden.

Der Schnitt hat ein kleines Miederteilchen, das körpernah anliegt, und angeschnittene, weiche Falten am Ausschnitt. Die Rockteile haben statt einer Seitennaht nur einen Abnäher und werden vorn in der spitz zulaufenden Mitte und hinten eingereiht. Die Ärmel werden sowohl im Armloch als auch am Ellenbogen eingehalten und durch einen großen Abnäher, der durch Knöpfchen geschlossen wird, schmal gehalten. Und weil ich Schnürung nicht so schick finde, werde ich die Knöpfchenvariante nähen.


Das Kleid sieht eine Oberweite von 112cm vor, allerdings brauche ich fast 120cm, also muss ich vorn einiges zugeben. Üblicherweise muss ich außerdem hinten Länge wegnehmen und die Schultern schmaler machen, damit die Ärmelnaht und die Schulterpolster auch auf meinem Schulterpunkt sitzen. Ich habe bereits mit dem Probenähen und Anpassungen angefangen und werde das heute hoffentlich abschließen können. Erstmal schaue ich aber, was die anderen Damen planen und ob vielleicht noch jemand sich für so viel rosa entschieden hat..

Mittwoch, 4. November 2020

Fertig: Kleid aus der Elsa 12/1950!

Kleid aus der Elsa 12/1950 || selbstgenäht || 50er Jahre || beswingtesallerlei.de

Heute zeige ich ein Kleid aus der Elsa 12/1950. Dies war vor acht Jahren auch der erste Kleiderschnitt, den ich jemals genäht habe. Damals hatte ich keine Ahnung von Anpassungen oder passenden Stoffen, von Einlage, Reißverschlüssen oder Ähnlichem. Ich nähte also das Kleid nach Oberweite (112cm) aus einem kratzigen, kakifarbenen Wollstoff. Am Ende musste ich feststellen, dass kaki mir überhaupt nicht steht und Taille und Schultern viel zu groß waren. Ich habe das Kleid genau einmal ausgeführt, aber fühlte mich wegen Farbe und Sitz sehr unwohl. Es hat mich immer ein wenig geärgert, dass das Kleid so ein Reinfall war und daher habe ich es nun nochmal genäht!

Kleid aus der Elsa 12/1950 || selbstgenäht || 50er Jahre || beswingtesallerlei.de

Der Stoff ist ein nachtblauer Wollstoff und dieses Mal weniger kratzig. Das Kleid ist relativ schlicht und nur geschmückt durch ein paar Ziernähte an der vorderen Mitte und den Ärmelaufschlägen. Weil ich Aufschläge unpraktisch finde, habe ich sie allerdings weggelassen und am Saum auch noch ein paar gelbe Ziernähte ergänzt. Der Gürtel wird durch eine ebenfalls gelbe, alte Gürtelschnalle geschlossen.

Kleid aus der Elsa 12/1950 || selbstgenäht || 50er Jahre || beswingtesallerlei.de

Die entscheidenden Änderungen habe ich allerdings bei der Passform vorgenommen: Ich habe eine Anpassung für die große Brust gemacht, die Schultern verschmälert und Stoff im Hohlkreuz weggenommen. Mit all diesen Anpassungen sitzt das Kleid nun so, wie es sitzen soll - eventuell mache ich beim nächsten Mal die Abnäher noch etwas kürzer an der Brust.

Kleid aus der Elsa 12/1950 || selbstgenäht || 50er Jahre || beswingtesallerlei.de

Ich mag das Kleid sehr - nicht nur weil ich es endlich richtig genäht und nun auch schon mehrfach getragen habe, sondern auch weil ich das Kleid so schlicht und unaufgeregt sehr hübsch finde. Außerdem eignet sich der Wollstoff für die jetzige Übergangszeit hervorragend.
[verlinkt beim MeMadeMittwoch]

Mittwoch, 8. Juli 2020

Neue Schuhe und Kombination!


Ich habe ja schon öfters mal passend zu neuen Schuhen genäht - ich habe auch heute neue Schuhe bekommen (traditionell mein Geburtstagsgeschenk), aber die konnte ich aus dem Schrank heraus kombinieren. Heute also mal nicht neugenäht, sondern nur neukombiniert.


Der Rock ist Modell 106b aus der Burda 05/2012. Wenn man mich fragt, dann ist das einer der schönsten Röcke überhaupt. Und falls jemand den Schnitt auch super findet, dann empfehle ich, direkt das ganze Heft nachzukaufen - da sind einige weitere hübsche Modele drin.


Es ist ein Bahnenrock mit hoher Taille, Formbund und Hüftpassentaschen, die mit breiten Patten/Leisten ausgestattet sind. Ich habe allerdings die Knopfleiste weggelassen und stattdessen einen Reißer hinten eingebaut.
Die allererste Version dieses Rockes hatte ich mit der versteckten Knopfleiste genäht und fand die aber völlig unnütz. Einerseits hatte ich den Eindruck, dass es dem Rock ein wenig den natürlichen Schwung nahm und umständlich war die Knopfleiste andererseits auch noch. Eventuell würde ich nochmal eine Variante mit sichtbarer Knopfleiste machen, aber ansonsten bleibe ich bei dem durchgehenden Vorderteil.


Ich habe diesen Rock bereits 2014 genäht und auch hier schon gezeigt. Der Rock geht bis Größe 44, ich habe aber an allen Seiten etwas zugegeben und ihn so noch ein wenig vergrößert. Durch die vielen Nähte und den Formbund lassen sich Anpassungen problemlos umsetzen. Bei einer nächsten Version werde ich nochmal einen Zentimeter im Hohlkreuz wegnehmen.


Den nachtblauen, festen Rockstoff habe ich bei Karstadt gekauft. Er besteht je zur Hälfte aus Plastik und Wolle. Für Sommerhitze ist der Rock etwas zu fest und dick, aber für 17°C und Regen, die für heute angesagt sind, geht er schon ganz gut.


Die Bluse ist Simplicity 7708, die ich hier schon vorgestellt und auch in diversen Varianten genäht habe. Diese Version aus leichter Viskose, die ich aus zweiter Hand kaufte, trage ich besonders oft und gern.


Bluse und Rock vertragen sich sehr gut zusammen, denn da wo der Rock hochtailliert ist, ist die Bluse durch Falten geformt und fällt dann erst ab Rockbund blusig weit.


Hinten hat die Bluse einen Schlitz, damit man trotz des halsnahen Schnittes bequem mit Kopf und Frisur hindurchpasst. Meiner Erfahrung nach ist der Schlitz die Schwachstelle dieses Schnittes. Der zarte Stoff hat an der Schlitzspitze (trotz Verstärkung) zu wenig Halt und platzt aus. In einer neueren Version habe ich daher in der hinteren Mitte eine Naht gesetzt - die erfüllt den gleichen Zweck und ist aber weniger anfällig.


Für eine schöne Schulterlinie sieht das Schnittmuster der Bluse Schulterpolster und Ärmelfische vor - beides habe ich hier auch eingenäht. Den vorgesehenen Reißer an der Seite habe ich hingegen bislang in keiner Version dieses Schnittes verwandt.


Und weil die Kamera die Farben an mir ein wenig verzerrt hat, hier nochmal ein Bild von den tatsächlichen Farben - wie man sieht, passt die Bluse hervorragend zu Rock und Sandalen.


Kombiniert mit zwei meiner Lieblingskleidungsstücke können die Sandalen nur zum Hit werden - da mache ich mir gar keine Sorgen. Unbeabsichtigt habe ich aber auch schon einen Stoff gekauft, der genau den gleichen Salbeiton hat, also steht dann doch einer Bluse extra für die neuen Schuhe nichts mehr im Wege - solch ein glücklicher Zufall, nicht wahr?


Mittwoch, 1. Juli 2020

Fertig: Rita Blouse aus Jersey!


Wie bereits bei der letzten Bluse erwähnt, herrscht hier Bedarf an unifarbenen Oberteilen, die zu bunten Sommerröcken passen und so nähte ich nach dem erfolgreichen ersten Versuch direkt diese weitere Bluse.


Das Schnittmuster ist von Charm Patterns und eigentlich für Webware ausgelegt. Ich habe eine Nummer kleiner gewählt als es die Maßtabelle vorgesehen hätte und habe - wie auch bei den Versionen aus Webware - lediglich im Rücken Länge wegen dem Hohlkreuz weggenommen und ein wenig Weite im hinteren Brustteil reduziert.


Um die Dehnbarkeit des Jerseys zunutzen, habe ich die Naht zwischen Brustteil und Miederteilchen mit dehnbarem Zickzackstich genäht. Alle anderen Nähte sind normal abgesteppt, denn sie brauchen entweder keine Dehnung oder erhalten sie durch das eingezogene Gummiband an Ausschnitt und Ärmel.


Der bunte Rock ist im Übrigen auch selbst genäht - ein leicht ausgestellter Kräuselrock aus sechs Bahnen mit Knopfleiste, Taschen, Bindebändern und roten Details, die das Rot der Bluse perfekt wieder aufgreifen.


Bekanntermaßen bin ich eine Wiederholungstäterin und so liegen hier noch weitere Jerseys, um eine eben solche Rita Blouse zu werden. Ich mag den Schnitt wirklich sehr - gut zu nähen, bequem und er passt sich hervorragend in meine Garderobe ein.
[verlinkt beim MeMadeMittwoch]

Freitag, 12. Juni 2020

Fertig: Rita Blouse aus Jersey!


Ich habe viele bunte Sommerröcke, die ich aber viel zu selten anziehe, weil die meisten meiner Blusen auch gemustert sind und dann beides nicht zusammenpasst. Es müssen also mal ein paar einfarbige Oberteile her!


Den Anfang macht die Rita Blouse von Charm Patterns. Eigentlich ist der Schnitt auf Webware ausgelegt, aber ich hatte schon mehrere Versionen aus gewirkten Stoffen gesehen und es erschien mir vielversprechend.


Da der petrolfarbene Jersey von karstadt etwas fester ist und sich ohnehin nicht für Sommerhitze eignet, habe ich mich entschieden die Ärmel zu verlängern - so lässt sich die Bluse auch an kühleren Sommertagen oder im Übergang hervorragend tragen. Ich habe dazu einfach die Ärmel um 45cm verlängert. Das Ärmelende wird, ebenso wie der Ausschnitt, mit Gummiband gerafft.


Heikel war nur die Frage nach der passenden Größe, denn dehnbarer Jersey gibt ja doch etwas mehr her als feste Webware. Außerdem habe ich ein wenig abgenommen, sodass die bisherigen Blusen langsam ohnehin etwas zu lose sitzen. Mutig habe ich also direkt zwei Größen kleiner zugeschnitten und es passt glücklicherweise!


Ich habe eine Anpassung für's Hohlkreuz vorgenommen, bei der ich im Kreuz 1,5cm Länge gekürzt habe, und eine Weitenanpassung des gerafften Rückenteils, wo ich im Stoffbruch in der hinteren Mitte insgesamt 3cm weggenommen habe, weil es mir sonst zu puffelig ist. Ansonsten habe ich nichts geändert. Die Bluse sieht verschiedene Körbchengrößen vor, daher passt sie gut und der dehnbare Jersey tut sein Übriges.

Die Schnittmustererstellerin hat übrigens ebenfalls die Bluse schon aus Jersey genäht und empfiehlt in die Naht unter der Brust Framilon einzuarbeiten, aber darauf habe ich verzichtet. Ich habe in der Naht allerdings einen dehnbaren Zickzackstich verwendet. Alle anderen Nähte habe ich mit normalem Geradstich genäht, da sie entweder senkrecht verlaufen, also ohnehin nicht gedehnt werden, oder das Gummiband ausreichend Dehnung gibt.


Obwohl für bunte Sommerröcke gedacht, wählte ich hier einen einfarbigen Leinenrock. Die weiten Ärmel wirken mit stilleren Röcken noch etwas besser. Die bunten Röcke passen aber ebenfalls gut, wobei ich auch noch einen roten, dünneren Jersey für eine weitere Rita Blouse gekauft habe.


Besonders schön sind die Taschen am sonst so schlichten Leinenrock, die aus einem auf der Spitze stehenden Quadrat bestehen. Ich habe sie einer Anleitung von 1937 entliehen.


Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner neuen einfarbigen Sommerbluse und mindestens der rote Jersey wird als weitere Bluse noch folgen, auf dass die bunten Sommerröcke dieses Jahr öfter getragen werden!