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Freitag, 12. März 2021

Alter Schmuck in neuem Glanz!


Heute mal ganz unspektakuläre Reparaturarbeiten, aber wenigstens mit ordentlich Glitzer - es geht um alten Schmuck!

Natürlich geht bei Schmuck mal ein Stein verloren oder wird beschädigt. Je nach Möglichkeit werden solche Steine ersetzt oder bleiben einfach verloren. Im Falle dieser Ohrclips von Lisner wurde ein roter Stein hinzugefügt, der aber weder zu den anderen Steinen noch in die Fassung passte - es ist ja auch nicht gerade so, als hätte jeder immer jeden Schmuckstein passend zu Hand. Ich verfüge allerdings ganz zufällig über den ein oder anderen Stein und so kaufte ich die Ohrclips,..


..brach den unpassenden Stein heraus und klebte einen passenden ein. Nun erstrahlen die Ohrringe wieder im neuen Glanz und sind bereit ausgeführt zu werden!

Sonntag, 26. Januar 2020

Textiler Schmuck aus Zackenlitze

Textiler Schmuck ist das Thema bei der ersten Stoffspielerei im neuen Jahr. Bei der Stoffspielerei geht es darum, mit Stoff und Garn zu experimentieren. An jedem letzten Sonntag im Monat findet die Stoffspielerei mit neuem Thema bei einer anderen Bloggerin statt und es werden auch ungewöhnliche oder fast vergessene Verarbeitungsmethoden ebenso wie neue Ideen gezeigt und interessante Informationen geteilt. Macht doch auch mit!


Ich habe mich dabei von den 40er Jahren inspirieren lassen, als man auch Blumengestecke aus Filzresten machte oder sich schmückende Kragen häkelte und mir aus einer glitzernden Zackenlitze ein paar Ohrringe gemacht.

Dazu braucht man nur
  • Zackenlitze,
  • ein paar Perlen,
  • Clips (oder Stecker),
  • Schere, Nadel und Faden
Ich habe bei meiner Zackenlitze 25 Zacken abgezählt und dann die Litze links auf rechts leicht überlappend mit langem, doppeltem Faden zum Kreis geschlossen.


Anschließend wird der lange Faden abwechselnd von vorn und hinten durch die 24 verbliebenen Zacken gestochen und am Ende wird die Litze an diesem Faden zusammengeschoben.

 

Nun werden nur noch die Perlen dekorativ angenäht und alles an den Ohrclips befestigt - das kann man entweder ebenfalls mit dem Faden machen oder man klebt sie einfach mit der Heißklebepistole fest. Ich habe mich für die Variante mit Faden entschieden, weil meine Zackenlitze sehr störrisch war und ich sie dadurch noch ein wenig richten konnte.


Und dann sind die Ohrclips auch schon fertig. Sie tragen sich sehr angenehm, weil die Litze schön leicht ist und trotzdem steht sie normalem Schmuck an Glitzer und Schimmer in nichts nach. Ein wenig Zackenlitze habe ich noch übrig, aber für mehr Blüten reicht es leider nicht - mal sehen, was daraus wird.

Habt ihr schonmal Schmuck aus Textilien oder Garn gemacht?


Freitag, 22. November 2019

Selbstgemachte Spinnenbrosche!


Eigentlich mag ich keine Spinnen und eigentlich würde ich mir auch keinen Stoff mit Spinnweben kaufen. Irgendwie landete aber der schöne Stoff von Gertie Hirsch (gekauft bei Poppy Ray) im Warenkorb und schließlich bei mir zuhause. Und was bietet sich natürlich für einen Stoff mit Spinnweben an? Klar, eine Spinnenbrosche!


Glücklicherweise horte ich nicht nur Stoffe, sondern auch allen möglichen anderen Klein- und Bastelkram und so fanden sich schnell Perlen, Schmuckdraht und Broschennadel. Allerdings habe ich eher kleinere Perlen und kaum etwas, das sich als Spinnenkörper eignen könnte. Aber auch eine ungeliebte Halskette lag im Schmuckbastelkästchen - sie hatte mich immer an Augen erinnert und ich mochte sie nicht tragen, aber als Spinnenkörper sind die einzelnen Glieder perfekt!


Also habe ich die Kette zerlegt, aus dem Schmuckdraht vier ca. 15cm lange Stücke abgeschnitten und diese dann mittig um das Verbindungsstück des Gliedes geschlungen, sodass acht Spinnenbeine entstanden sind. Anschließend mit Perlen bestückt, gekürzt und das Ende jeweils zur Schlaufe gebogen, damit das scharfkanige Drahtende nicht den Stoff beschädigt.


Eine weitere Perle habe ich als Kopf mit Draht befestigt. Mit Heißklebepistole habe ich dann hinten eine Broschennadel angeklebt und ein Diamant verdeckt die Drahtschlingen.

Ich bin ein bisschen verliebt in die kleine Spinne und vielleicht sollte ich meine Abneigung gegen die kleinen Krabbelviecher nochmal überdenken..

Donnerstag, 13. April 2017

Anleitung: Knotenohrringe!

Knoten aus Glasperlen auf Ohrclips selbst machen

Nachdem ich ja selbst keine Anleitung für Knotenohrringe gefunden habe, habe ich es einfach selbst versucht und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Daher möchte ich Dir kurz zeigen wie ich es gemacht habe.

Du brauchst dafür:
  • verschiedenfarbige Perlen (grundsätzlich nach Geschmack, aber sie sollten nicht zu groß sein - ich habe Rocailles in 3mm verwendet),
  • biegsamer Schmuckdraht (hier 0,3mm Durchmesser)
  • Ohrclips
  • transparenter Nylonfaden
  • Kneifzange
  • Nadel
  • Schere 

Im Gegensatz zum Armband oder zur Halskette, die sich geschmeidig legen sollen, brauchen die Knoten etwas Stand und Festigkeit, daher wird hier Draht statt Faden verwendet.

Zunächst werden zwei gleichlange Stücke des Schmuckdrahtes zugeschnitten, in der Mitte geknickt und verzwirbelt, sodass vier gleiche Stränge entstehen. Auf die werden die Perlen aufgefädelt. Meine Stränge waren 12cm lang und wurden zu 8cm mit Perlen bestückt, aber das kommt ein bisschen darauf an wie groß die Perlen sind und wie groß der Knoten werden soll. Ich würde Dir empfehlen lieber ein paar Perlen zuviel aufzufädeln.

Anleitung: Knotenohrringe, wie man sie in den 50er Jahren trug

Die vier Stränge werden möglichst glatt nebeneinander gelegt und dann wie ein Strang behandelt. Falls ihr verschiedenfarbige Stränge habt, achtet auch darauf, dass die einzelnen Stränge jeweils an ihrem Platz bleiben, dann sieht es am Ende schöner aus.

Und dann wird auch schon geknotet, also zunächst eine Schlaufe bilden..

Anleitung: Knotenohrringe, wie man sie in den 50er Jahren trug

..und die offenen Enden durchziehen.

Anleitung: Knotenohrringe, wie man sie in den 50er Jahren trug

Nun werden die Enden auf der Unterseite zusammengeführt..

Anleitung: Knotenohrringe, wie man sie in den 50er Jahren trug

..und die einzelnen Perlenstränge gleichmäßig festgezogen, zurechtgerückt und sortiert. Falls Deine Stränge zu lang geraten sind, kannst Du einfach die überschüssigen Perlen an den offenen Enden wegnehmen.

Anleitung: Knotenohrringe, wie man sie in den 50er Jahren trug

Der Knoten kann an den Ohrclip geklebt oder mit einem transparenten Faden festgenäht werden - je nachdem welche Methode sich für Deinen Ohrring besser eignet.

Die Auswahl des richigen Materials war eigentlich das Schwierigste und die fummelige Arbeit mit den Perlen etwas gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich und Passendes zu bestehenden Schmuckstücken ist schnell gemacht. Ansonsten sind die Ohrringe aber gar nicht schwer, also warum nicht mal versuchen?

Dienstag, 11. April 2017

Anleitung: Geflochtene Halskette!

Schmuck der 40er und 50er Jahre mit Glasperlen

Ich möchte euch heute zeigen, wie ich mir aus Glasperlen eine perfekt zur Bluse passende Halskette mache - das Armband dazu hatte ich hier schon gezeigt.

Du brauchst dafür:
    • verschiedenfarbige Perlen (grundsätzlich nach Geschmack, aber sie sollten nicht zu groß sein - ich habe Rocailles in 2mm verwendet),
    • Schmuckdraht (hier 0,8mm Durchmesser)
    • Karabiner (oder anderen Verschluss)
    • Sprengringe (oder Kette)
    • Perlenkappen
    • transparenter Nylonfaden
    • Kneif- und Rundzange
    • Perlnadel
    • Schere

    Zunächst werden 4 Stränge benötigt - diese sollten jeweils doppelt zu lang sein wie die gewünschte Kettenlänge. Durch das Flechten geht zwar ein wenig Strecke verloren, aber die wird durch die Verschlüsse nachgeholt.

    Es werden also mit Hilde der Perlennadel die Perlen auf den Nylonfaden gefädelt und im Anschluss werden die Fadenenden mehrfach verknotet. Die Enden solltest Du nicht so kurz schneiden wie ich und lieber nochmal durch die Perlenfädeln, damit sie darunter verschwinden.

    Knipse zwei ca. 3cm langes Stück Schmuckdraht ab und forme mit der Rundzange eine kleine Schlaufe am Anfang jeden Stückes. In eine Schlaufe werden die Anfänge der Stränge gelegt.

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    Dann kann es auch schon an das Flechten gehen. Ich wollte keine platte Kette und habe daher rundgeflochten. Und das funktioniert so: 
    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette

    (5) entspricht von der Lage der Stränge (1) und dann geht es wieder von vorn los.

    Am Ende der Verflechtung werden die Stränge in die Schlaufe des zweiten Schmuckdrahtstückes gelegt.

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    Schiebe nun die Perlenkappe auf den Draht auf..

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    ..und forme dicht daran eine weitere Schlaufe, sodass die Perlenkappe fixiert wird.

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    Mit Sprengringen und einem etwas größeren Ring (geformt aus dem Schmuckdraht) wird eine kleine Verlängerungskette gefertigt..

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    ..und auf der anderen Seite der Karabiner befestigt.

    Schmuck selbst machen: Geflochtene Halskette oder Armband | Beswingtes Allerlei

    Und dann ist die Kette auch schon fertig. Sicherlich kann man manches eleganter lösen, aber als Spielerei und um passende Schmucksets anzufertigen, finde ich es eine schöne Variante und ein bisschen stolz, dass ich es ganz gut hinbekommen habe, bin ich auch.

    Die Anleitung zu den Knotenohrringe folgt dann in Kürze.
    [verlinkt beim Creadienstag]

    Donnerstag, 6. April 2017

    Selbstgemachter Schmuck - passend zum Frühlingsensemble!

    Das Armband hatte ich neulich schon gezeigt und nun sind auch noch zwei von den typischen Knotenohrringen dazu gekommen.

    Während ich die Glasperlen beim Armband auf durchsichtigem Nylonfaden gefädelt habe, musste ich bei den Ohrringen Draht benutzen, damit ich die Perlenstränge auch gut und haltbar ineinander verschlingen konnte. Ein paar Knotenohrringe aus den 50er Jahren vom Flohmarkt dienten als Grundlage und ich bin sehr angetan von meinem Set - eine Halskette wird auch noch folgen!

    Wie findet ihr's? Besteht irgendein Interesse an einer Anleitung für Armband oder Ohrringe?


    [verlinkt beim Rums]

    Samstag, 1. April 2017

    Selbstgemachter Schmuck - passend zum Frühlingsensemble!

    Ihr erinnert euch sicherlich an das Frühlingsensemble aus bunter Bluse und grünem Rock und es soll ja aus dem Rockstoff noch eine Jacke folgen. Die wollte ich ursprünglich besticken, aber alle Probestickereien haben mir nicht gefallen - zu plump, zu edel, zu bunt, zu eintönig, zu blumig. Es wollte mir nicht so recht gefallen.

    Statt nun noch ewig herumzuprobieren habe ich entschieden, dass ich lieber seperaten Schmuck dazu machen möchte - passend und alltagstauglich. Nach einiger Inspirationssuche (insbesondere durch Stücke von Miriam Haskel, die auch viel mit Glasperlen arbeitete) entschied ich mich für ein geflochtenes Armband und legte los, da mir gerade wegen langen Tagen auf der Arbeit die Zeit zum Nähen fehlt.


    Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und froh, dass ich es so gemacht habe - nun versuche ich mich noch an einem Paar Ohrringe. Wie findet ihr mein Armband? 

    Und für Birgit nochmal ein Bild vom Verschluss - ich kenne leider die Fachbegriffe für das Zeug nicht (habe mich im Bastelladen einfach ausgetobt), aber ich hoffe es ist trotzdem nachvollziehbar.

    Sonntag, 31. Juli 2016

    Fertig: Kaktusbrosche aus Filz!

    In den letzten Wochen war es sehr heiß und da ist Nähen im kleinen Kämmerlein nicht die erste Wahl um sich zu beschäftigen. Also nahm ich Nadel, Faden und Filz und setzte mich in den Garten. Dabei herausgekommen ist eine Kaktusbrosche.

     

    Angefangen habe ich damit grünen und roten Filz zurecht zu schneiden und auf eine rosa Unterlage aufzunähen. Der Kaktus bekam durch die ersten Nadeln genug Halt an der Unterlage, aber es war mir noch etwas zu unspektakulär, also kamen ein paar goldene Perlen dazu:


    Zum Schluss klebte ich noch einige Blüten mit grünen Steinchen auf und fertist ist der blühende Wüstenbewohner!

    Die Unterlage bügelte ich vorsichtig auf Schabrackeneinlage, schnitt zu und nähte auf die Rückseite eine Broschennadel, sodass sich das kleine Schmuckstück nun ganz einfach an Blusen oder Jacken heften lässt. Ist das nicht spitze?

    Samstag, 30. Januar 2016

    Cocktailuhren - Die Hamilton Vesta!


    Heute geht es mal nicht ums Nähen, sondern um ein anderes wunderschönes Stück, nämlich meine neue Uhr! Um ehrlich zu sein ist es meine erste Uhr seit bestimmt 20 Jahren, denn bislang haben Uhren - besonders die modernen Stücke - keinerlei Reiz für mich gehabt. Diese riesigen Schmuckstücke an zarten Handgelenken mögen unkonventionell sein, aber damenhaft geht anders. 


    Aber dann entdeckte ich die Cocktailuhren. Schon der Begriff lässt mich an mondäne Damen mit hübschen Cocktailkleidern und einem Martini in der Hand denken. An einen Tanzabend an dem die Dame zwischen zwei Tänzen auf die Uhr schaut um dann lachend mit dem Gatten darüber sinniert wie die Zeit verfliegt.

    Cocktailuhren werden 1961 im Illustriertes Fachlexikon der Uhrmacherei als kleine Schmuckuhren, die kein rundes Zifferblatt haben, beschrieben. Eine wirklich treffende Definition, die auch den Charme dieser Uhren auf den Punkt bringt, denn neben der zierlichen Größe fallen sie vor allem durch ungewöhnliche und asymmetrische Formen auf - sehr passend insbesondere für die 50er und 60er Jahre. So brachte unter anderem Hamilton neben verschiedenen anderen Designs auch die Vesta raus. Im Katalog 1962/63 taucht die Uhr das erste Mal auf und ist die weibliche Version der Altair.


    Meine Uhr hat ein Armband mit schwarzen Samteinsätzen und ist für ihr Alter gut in Schuss. Sie läuft bisher tadellos und gefällt mir unheimlich gut. Ich pfeife auf die strengen Regeln und werde sie natürlich nicht nur zur Cocktailstunde tragen, sondern sie soll nun mein steter Begleiter sein.

    Und wie findet ihr das gute Stück? Tragt ihr noch Uhren oder guckt ihr eh immer gleich auf's Smartphone?

    Donnerstag, 8. Oktober 2015

    Herbstschmuck, die Zweite!


    Die Broschen habe ich euch hier schonmal gezeigt und weil ich ein paar Eichenblätter übrig hatte, habe ich den Liebsten gebeten mir daraus ein paar Knöpfe zu machen. Und so haben wir gemeinsam Löcher in die kleinen Blätter gebohrt.




    Eine konkrete Idee fehlt mir noch und manchmal ist der Herbst ja auch zu schnell wieder vorbei, aber ich bin ganz begeistert von den kleinen Knöpfen! Nun brauche ich nur noch ein passendes Kleidungsstück für die Knöpfe - vielleicht eine kleine Strickjacke? Oder eine Kurzjacke oder Bolero? Ich könnte es mir auch schön vorstellen, wenn die Knöpfe nicht ganz akkurat, sondern eher wie eben fallendes Laub angenäht werden - was meint ihr?
    [verlinkt beim Rums]

    Dienstag, 22. September 2015

    Herbstschmuck!

    Morgen ist tatsächlich schon Herbstanfang und passend dazu möchte ich euch ein paar Broschen zeigen, die ich mit Hilfe der Heißklebepistole gebastelt habe.

    Die kleinen Eichenblätter habe ich mal vor Jahren als alten Schmuckteilebestand billig gekauft - es handelt sich um Duroplast (engl. Thermoset), also eine Art Kunststoff. Ähnliche Bestandteile wurden in den 50er und 60er Jahren auch von Lisner oder Coro verarbeitet.

    Die anderen Blätter sind von ein paar modernen Ohrringen, die ich irgendwann mal auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Sie passen zufällig farblich perfekt, wurden gleich paarweise an die Kette genommen und an die Broschennadel gehängt.

    Die Eichenblätter wurden mit der Heißklebepistole noch festgeklebt und zurechtgerückt. Und schon sind zwei passende Broschen entstanden, an denen die Blätter schmuckvoll fallen können.

    Ein farblich passender Pullover hängt schon auf der Strickmaschine und so hoffe ich, dass die Bäume vor dem Fenster sich noch ein bisschen Zeit lassen und der Pullover rechtzeitig fertig wird.

    Wie gefallen euch die Broschen? Und mögt ihr solche Spielereien mit den Kettchen?
    [verlinkt beim Creadienstag]

    Dienstag, 28. April 2015

    Schmückende Frühlingsboten!

    Vor zwei Wochen hatte ich euch hier gezeigt wie ich ein paar Ohrclips umgeändert habe und damit ihr euch die Größe und die fertigen Clips besser vorstellen könnt noch ein Tragefoto versprochen.
     

    Ich mag die Clips sehr, sie haben genau die richtige Größe und passen hervorragend zu einem vanillegelben Strickjäckchen, das ich auf dem Flohmarkt ergattert habe. Und? Wie findet ihr die Clips?
    [verlinkt beim Creadienstag]

    Dienstag, 14. April 2015

    Schmückende Frühlingsboten!

    Manchmal begegnen mir auf dem Flohmarkt auch Schmuckstücke, die mich nicht so richtig begeistern, aber trotzdem hübsch sind und an denen ich einfach nicht vorbeischlendern kann - vor allem nicht, wenn sie nur einen Euro kosten sollen. So geschehen auch bei diesen Ohrclips mit süßer Blätterverzierung. Der merkwürdige, ölig schimmernde Stein gefiel mir allerdings gar nicht.
     
    Kurzerhand habe ich den Stein herausgebrochen. Doch womit ersetzen? In der Bastelkiste habe ich noch ein paar vanillefarbenen Plastikblüten gefunden, die ich vor sehr langer Zeit mal im Auktionshaus ergattert habe.
    Ich habe den Blüten kleine Glitzersteine spendiert, die ich mit Schmuckkleber befestigt habe. Ein bisschen drapiert auf der Steinfassung entstanden kleine Sträuße statt des plumpen Steines.
    Festgeklebt mit der Heißklebepistole kann da auch nichts verrutschen oder verloren gehen. Ein paar von den kleinen Blüten habe ich noch - vielleicht für eine passende Brosche.

    Und so entstanden meine neuen Ohrclips als schmückende Frühlingsboten - wie findet ihr sie?
    [verlinkt beim Creadienstag]

    Freitag, 20. März 2015

    Eine Brosche wie eine Pralinenschachtel!

    Beim letzten Flohmarkt konnte ich dieser entzückenden Brosche nicht widerstehen. Wie eine kitschige, klebrigsüße Pralinenschachtel mit Goldband und Schleifchen - ich bin ganz verliebt.

    Zeitlich einordnen kann man die Brosche kaum, weshalb ich sie auch nicht zu Getrödelt, Gefunden, Gefreut! schicke. Aber bei einem Preis von einem Euro ist die genaue Jahreseinschätzung auch nicht mehr so wichtig. Und so wünsche ich euch wortwörtlich von Herzen ein schönes Wochenende  ich werde es nutzen um hoffentlich mein Kleid zu beenden.

    Was habt ihr vor? Und wie gefällt euch die Brosche?

    Sonntag, 27. Juli 2014

    Frisuren - Kirschblüten als selbstgemachter Haarschmuck

    Frühlingsboten gibt es ja so einige - von den ersten Sonnenstrahlen, über Zugvögel bis hin zu einem Haufen Blümchen. Für mich ganz persönlich ist die Obstblüte der schönste Frühlingsbote und ganz besonders die Kirschblüte!

    Also habe ich vor ein paar Jahren mal eine Haarspange mit Kirschblüten selbstgemacht - wie üblich sehr schnell und einfach mit ein paar Kunstblüten, einer Haarspange, etwas Draht und der Heißklebepistole. Inzwischen sieht das gute Stück etwas ramponiert aus - ich werde wohl nicht darum herum kommen mir in absehbarer Zeit eine neue zu basteln.

    Haarschmuck, Haarblüten, selbst machen

    Ohrclips


    Heutzutage werden Ohrclips kaum noch getragen - die meisten von uns haben eh Ohrlöcher. Aberin den 40er und 50er Jahren war das nicht so üblich, sodass der erste Modeschmuck für das Ohr zumeist aus Schrauben und Clips bestand. 

    Ohrclips haben den großen Vorteil, dass die Gewichtsverlagerung des Schmuckstückes eine ganz andere ist als bei Steckern oder Hängern. Und so entstanden die wundervollen Schmuckstücke der 40er und 50er Jahre in einem anderen Stil - größer, aufregender, ausgefallener.

    Strasssteine, Gold, Modeschmuck

    Hier zeige ich euch ein paar meiner liebsten Ohrclips. Kleine, goldene Palmblätter mit einem Strauss aus farbig glänzenden Schmucksteinen. Wie sollte man so etwas mit Ohrsteckern erreichen? Habt ihr auch Ohrclips oder Ohrschrauben?

    Blühendes Schmuckset

    Nachdem der Modeschmuck sich durchsetzte gab es natürlich auch unter den Schmuckdesignern so etwas wie Trends. So wurden auch gerade in den frühen 50er Jahren [auch angelehnt an Diors Blütenkelch-Linie] Blüten und Blumiges zum Schmücken genutzt. Schmuck als Accessoires statt als Zeichen von Überfluss führte auch dazu, dass vermehrt Sets angeboten wurden, die das Outfit umfassend ergänzen sollten.

    Auch ich liebe solche Sets sehr. Gerade diese Kleinigkeiten sind es doch, die einen engen Rock mit Bluse in die alte Zeit versetzen - die Details sind da so wichtig. Daher wollte ich euch längst ein neulich erworbenes Set zeigen:
    Vintage, alter Schmuck, Blumenkette

    Es handelt sich um ein Paar Ohrclips und dem passenden Armband. Cremefarbene Blüten, ein paar Strasssteine und goldene Blätter schmiegen sich da aneinander. Der Schmuck ist nicht gemarkt, aber sehr gut erhalten, angenehm zu tragen und passt aufgrund der zurückhaltenden Farben zu so ziemlich allem.

    Erworben habe ich das Set bei etsy und dafür rund 18 Euro gezahlt. Leider kommen beim Versand aus den Staaten ja stets hohe Versand- und teilweise auch Einfuhrgebühren dazu. Dennoch bin ich total zufrieden und trage den Schmuck sehr gern!

    Habt ihr euch solche Schmucksets? Oder ist das gar nichts für euch?