Freitag, 20. Januar 2017

Anleitung: Elegante Damenbluse!

Aus dem Heft Elsa 01/1950 stammt diese gestrickte, elegante Damenbluse. Gestrickt aus feiner Wolle, zum Knöpfen und mit zauberhaften Details.

Die Größe 42 entspricht laut Maßtabelle einer Oberweite 92cm, Taille 72cm und Hüfte 100cm.


Dienstag, 17. Januar 2017

Fertig: Herrenschürze!

Nachdem meine Schürze Ruth aus dem Atomic Print fertig war, habe ich mit dem Exemplar für den liebsten Gatten begonnen. Er wollte es ja lieber etwas schlichter ohne Rüschen, Zackenlitze und Herzchentasche..

Das Schnittmuster habe ich selbst gebastelt. Es sieht neben normalen Trägern auch eine große Tasche vorn sowie Bänder zum Binden hinten vor.

Weil es an den Armen rund geschnitten ist, habe ich einen Beleg angefertigt und um nichts von dem kostbaren Stoff zu vergeuden, habe ich ihn aus einfachem schwarzen Stoff gemacht.


Seinen Einsatz wird die Schürze vermutlich eher am Grill haben, da dem Gatten im Haus meistens eh schon zu warm ist. Aber ich denke das gute Stück macht sich draussen im Grünen genauso gut wie in unserer Küche, also warte ich gespannt auf den Sommer. Ansonsten war es einfach und angenehm zu nähen und daher ein schönes Projekt so direkt zum Jahresanfang. Nun kann es weitergehen und dann ist erstmal eine Bluse für mich dran bevor der Gatte wieder benäht wird!
[verlinkt beim Creadienstag]

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rückblick 2016 - das wurde genäht!

Beim MeMadeMittwoch wird heute das neue Jahr mit dem Lieblingsteil 2016 eröffnet!

Ich habe das letzte Jahr mit dem roten Strickoberteil eröffnet. Das Oberteil hat sich bewährt und wird gern und oft getragen. Dazu passend habe ich dann noch einen Turban genäht.

Im Februar habe ich dann mein Frühlingskostüm präsentiert. Es ist noch immer das bisher aufwendigste Projekt, das ich genäht habe und ich liebe es. Der Rock wird fast wöchentlich ausgeführt und das Jäckchen hat mich sehr elegant durch Frühling und Herbst gebracht. Das ist eindeutig mein liebstes Teil im letzten Jahr!


Es folgte die Sommerbluse von Gertie, die ich ganz in alter Manier des Wiederverwendens aus einem Tischtuch genäht hatte. Leider ist diese Bluse wirklich zu kurz bzw. hat kein passendes Gegenstück und wurde daher nur wenige Male getragen. Dieses Jahr möchte ich dazu ein passendes Unterteil nähen.

Danach präsentierte ich mein Sommerkleid nach einem Schnitt von 1941. Da muss ich leider nochmal an der Schulter ran, die sich komisch verzieht, aber bislang habe ich das nur aufgeschoben. Inzwischen hängt das Kleid wieder im Nähzimmer, damit ich endlich daran denke es zu korrigieren.

Sommerlich ging es dann auch weiter mit einem Set aus Rock und Top, das getragen wie ein Kleid wirkt. Auch aus einem gebrauchten Stoff mit süßen Segelschiffen und Bommelborte. Diese Kombination hat mich den ganzen Sommer auf der Terrasse begleitet!


Nicht auf der Terrasse aber auf einigen sommerlichen Konzerten begleitete mich das Sarongkleid. Ich bin jedes Mal überrascht wie dieses auf dem Bügel formlose Kleidchen getragen dann ein tolles Figürchen macht und freue mich schon wieder darauf es dieses Jahr auch auszuführen.

Das Blusentop war dann eher unspektakulär, aber die danach folgenden Hemdblusen dafür umso wunderbarer. Einmal in grün zu meinen Geburtstagsschuhe und einmal mit süßen Pudeln habe ich wohl den idealen Hemdblusenschnitt für mich gefunden. Gestern schnitt ich eine weitere Bluse danach an.

Anschließend ergaben sich vor allem Kleinigkeiten und Genähtes für meinen Gatten. Neben der Kaktusbrosche, einem Turban und dem Halbhütchen für mich gab es das wunderbare Hawaiihemd und das grüne Hemd für den Gatten. Ein dunkelblaues Hemd wartet zur Zeit auf das passende Overlockgarn.


Danach nähte ich wieder für mich und zwar einen weiteren Rock nach Burda 05/2012 und kombinierte ihn gleich mit einer kleinen Bluse mit flatterigen Ärmeln, die sich schon jetzt als das liebste Tanzteil gemausert hat, weil es so angenehm zu tragen ist.

Dann hatte ich den wunderbaren Serenity Pullover vorgeführt - auch wieder mit den Geburtstagschuhe und dem Rock vom Frühlingskostüm. Es folgte die Schürze Ruth im Atomicstil für ein stilechtes Lebkuchenhausbacken und das Jahr beendete dann traditionell das Weihnachtskleid.


Ich bin sehr zufrieden mit meiner Nähleistung im letzten Jahr und bin selbst gespannt wie es weiter geht. Für das Jahr 2017 habe ich mir vor allem vorgenommen, dass ich meine Garderobe sinnvoll ergänze. Also insbesondere danach was gebraucht wird, was sich bewährt hat und welche Teile noch ein passendes Gegenstück brauchen.

So wünsche ich uns allen ein erfolgreiches, gesundes, aufregendes und glückliches Jahr 2017!

Dienstag, 10. Januar 2017

Fertig: Hut im Stil der 40er Jahre / Tilt Hat


Schon im letztes Jahr, als das Frühlingskostüm fertig war, hatte ich geplant noch ein passendes Hütchen zu basteln. Ich mag ja solche Kombinationen aus Kleidung und Beiwerk. Ich bin allerdings erst jetzt dazu gekommen und habe mir also einen Tilt Hat gemacht.


Tilt im Englischen für kippen oder neigen - und genau das tun diese Hütchen. Anders als die klassischen Pillboxen der späten 50er Jahre, die ganz aufgesetzt werden, werden Tilt Hats ins Gesicht geneigt getragen und zumeist mit einer Halterung oder einem Band mit ausreichend Halt versorgt.


Ich habe mein Hütchen aus festem Bastelfilz und in Form einer Pillbox angefertigt. Dazu habe ich einfach eine ovale Pillbox aus Kunstpelz und Filz mit Oberstoff sowie eine aus Filz und Futterstoff genäht und im Anschluss beides per Hand an der unteren Kante vernäht

Damit mein Hütchen nicht zu hoch wird, habe ich es allerdings nach hinten hin abgeflacht.


Und in einem gut sortieren Haushalt wird nichts weggeschmissen und so hatte ich nicht nur genug Oberstoff und Kunstpelz, sondern auch ein Rest des passendes Futterstoffes hat sich noch wiedergefunden.

 

Und weil mein Styroporkopf doch ein wenig kleiner ist als mein eigener Kopf noch ein schnelles Bild an mir.

 

Ich muss gestehen, dass ich es etwas gewöhnungsbedürftig finde - durch das Kunstpelz wirkt das Hütchen riesig, aber in direkter Verbindung mit dem Kostüm mag ich es schon leiden. Vielleicht muss ich mich erstmal ein wenig daran gewöhnen und ich werde auf jeden Fall noch eines ohne Pelz versuchen.
[verlinkt beim Creadienstag]

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Fertig: Ein Kleid für Weihnachten von 1951!


Normalerweise ist es nicht meine Art mich eilig nach der Arbeit, in der Dämmerung und mit ungebügeltem Rockteil vor die Kamera zu werfen, aber ehrlich gesagt hatte ich gedacht, dass die Weihnachtskleider am Freitag präsentiert werden und so war ich noch ganz entspannt - bis ich gestern zufällig auf einem anderen Blog etwas vom 'morgigen' Finale las. Es half also alles nichts und wenn ich die letzten Lichtstrahlen noch einfangen wollte, dann blieb keine Zeit für's Bügeln.

Daher sind wir beide - das Kleid und ich - etwas zerknittert, aber mein Weihnachtskleid ist wunderbar geworden!


Und damit ihr nochmal seht mit welchem Schmuckstück von Weihnachtsbaum mein Weihnachtskleid und ich konkurrieren muss:


Der Schnitt von 1951 aus Schwabe der neue Schnitt ließ sich sehr gut verarbeiten. Ich habe zwar einige Änderungen vorgenommen, habe hier etwas weggenommen, dort etwas zugegeben und da dann nochmal angepasst, aber insgesamt waren das durchaus übliche Anpassungen für eine persönliche Passform und alles noch im Rahmen.


Das Schwierigste am Schnitt war der Beleg am Kragen oben, denn die Raffung wollte ja auch berücksichtigt sein und das war schwer zu konstruieren. Ich habe es ingesamt ganz gut hinbekommen. Der Ausschnitt steht etwas ab, aber das stört mich nicht weiter - wahrscheinlich aufgrund der Konstellation von dem nicht ganz perfekten Beleg und der Vlieseline, mit der ich den Beleg verstärkt habe.


Der Stoff ist von karstadt und ich weiß nicht genau welche Stoffart, aber nach Brennprobe und meinem Kaufverhalten vertrauend würde ich auf beerige, leicht samtige Viskose verwebt mit schwarzem Plastik tippen. Heraus kommt ein Kleid, das je nach Lichteinfall zwischen Pflaume und einem helleren Beerenton schwankt. Durch die leicht samtige Oberfläche wird das Licht nur stumpf zurückgeworfen und das Kleid wirkt sehr festlich.


Der einzige Nachteil am Stoff war die fehlende Bereitschaft, sich kräuseln zu lassen - besonders in der vorderen Mitte entknitterten sich ganze Partien von selbst oder taten ihren Unmut durch völlig wahlloses Verziehen nach links oder rechts kund.

Ich habe schließlich ein Samtband mit eingenäht und das hat den Stoff auch gezähmt ohne zu steif zu werden - ich bin sehr zufrieden mit der Lösung.


Insgesamt bin ich sowieso sehr angetan vom Kleid und werde es mit Stolz zum weihnachtlichen Pizzaessen am weißen Plastikbäumchen und zu anderen Gelegenheiten tragen. So ein Tag im Büro wäre doch auch eine gute Gelegenheit oder ein Besuch im hiesigen Supermarkt.. meint ihr nicht?

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Fertig: Serenity - Pullover der 30er Jahre


Gestrickt war Serenity von Lana Cabana vergleichsweise schnell, aber das Sticken dauerte doch sehr lange. Ich erinnere mich, dass ich das Vorderteil noch auf der Terrasse im Sonnenschein bestickt habe und ständig die Wolle von den Beinen schob, weil es einfach zu heiß war. Inzwischen haben wir aber die richtigen Temperaturen für Serenity erreicht - verstrickt habe ich übrigens die Lana Grossa Merino superfein "Cool Wool".


Ich habe Serenity abgesehen von den Ärmeln nicht verändert. Die waren mir allerdings viel zu weit und so habe ich einiges weggenommen und habe nun eher schmale als weit gepuffelte Ärmel. Im Gegensatz habe ich dann aber oben die Armkugel gerafft anstatt gefaltet und habe dadurch dort etwas 'Puff' geschaffen.

Der Ausschnitt gefiel mir schon ohne weiteren Kragen sehr gut und so habe ich erstmal darauf verzichtet noch einen Kragen anzuhäkeln und stattdessen den Ausschnitt mit einer Brosche geschlossen. Nach Ansicht der Bilder werde ich aber voraussichtlich den Kragen doch noch anfügen. Ich glaube der Abschluss oben täte dem Pullover gut.


Auch ein Charlestontänzchen lässt sich mit dem Pullover gut machen.
Und so bin ich sehr zufrieden mit Serenity - der Anleitung war gut zu folgen, die Passform mag ich auch und das Muster war die Arbeit wert! Insgesamt ein wunderbares Strickstück und in Kürze wird Serenity auch online zu bekommen sein, aber dann sage ich auf jeden Fall nochmal Bescheid. Mir wurde die Strickanleitung zum Probestricken von Ingrid bereitgestellt - eine Gegenleistung wurde dabei nicht gefordert, sodass dieser Beitrag ganz meine Meinung darstellt.

Der Rock ist übrigens der untere Teil des Frühlingskostüms.


Ich bin sehr verliebt in die Farbkombination und in das Karomuster und könnte mir gut vorstellen noch eine zweite Serenity zu stricken - vielleicht dann nur mit Streifen, das ginge doch schneller.. aber nun bin ich erstmal gespannt wie ihr meine Serenity findet.
[verlinkt beim MeMadeMittwoch]