Samstag, 12. März 2016

Vom Spontankauf zum Kleid von 1941!

Gestern war ich noch spontan bei karstadt um Gurtband für den Gürtel des lavendelfarbenen Kleides zu kaufen. Das ist bis auf den Gürtel und den Saum fertig, aber irgendwie wenig spektakulär - ich fürchte ich bin mehr das Mädchen für Aufregendes, für Muster, für spannende Details!

 

Und mit diesem Gefühl erblickte ich gestern eine wunderbare Baumwollviskose am Ständer und wusste sofort, was es werden sollte: Ein Sommerkleid der 40er Jahre mit viel Raffungen und Falten. Ich habe also 3m Stoff gekauft, den Heftestapel befragt und wurde fündig:


Das Heft Beyers Mode für alle aus Juli 1941 beinhaltet dieses hochsommerliche Nachmittagskleid mit weich gezogenen Schalartigen Vorderteilen. Die schräg aufsteigende Miederteilung und die schmalen Glockenfalten wirken streckend - so verspricht es zumindest der Begleittext. Ich finde es perfekt für meinen Stoff und habe schon die ersten Teile abgepaust!

Die Bluse neben dem Kleid kennt ihr übrigens auch schon, das ist nämlich der Schnitt der kleinen französischen Bluse. Ist es nicht merkwürdig, dass ich, obwohl ich inzwischen über 300 Hefte besitze, so häufig Modelle aus den immer gleichen Hefte nähe? Vielleicht ist es einfach das Vertrauen, das man hat nachdem das erste Modell gelang? Denn die Bluse trage ich oft und gern und vielleicht nähe ich sie auch nochmal.

Achja, und Gurtband gab es nicht in der gewünschten Art, sodass ich auch nicht am lavendelfarbenen Kleid weitermachen kann - welch glücklicher Zufall, denn das lässt viel Zeit für das neue, aufregende Kleid! Und damit wünsche ich euch und mir ein erfolgreiches, kreatives Wochenende!

Kommentare:

  1. Ohja, der Stoff ist super, das Muster sieht ja wie ein 40er-Original aus. Und passt sehr gut zu dem ausgesuchten Schnitt. Viel Spaß beim Nähen heute!

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  2. Toller Stoff :) Ich habe einen ähnlichen und überlege gerade, womit man den wohl am besten füttert...

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