Dienstag, 17. Februar 2015

Zwischenstand für den Damenpullover von 1952!

Das Rückenteil ist wie angekündigt inzwischen fertig - die Form lässt sich beim Spannen mit dem Schnittmuster gut nacharbeiten und ich bin sehr zufrieden damit wie die Wolle und das Muster nach dem Waschen aussehen.

 
Und ich kann auch nicht oft genug sagen, wie begeistert ich immer wieder von der gleichmäßigen Arbeit mit der Strickmaschine und dem Elektrik-Schlitten bin. Deshalb habe ich mir auch gedacht, dass ich euch da mal ein wenig mehr daran teilhaben lasse.

Wie eine Strickmaschine grundsätzlich funktioniert, habe ich hier schonmal gezeigt. Zur Erinnerung: man kann mit der Einbettstrickmaschine also nur linke Maschen stricken [oder eben rechte, je nachdem wie man das Strickstücke dreht]. Beim Frühlingspullover wird das Grundmuster linksflächig gestrickt. Der Elektrik-Schlitten [bei meiner Strickmaschine vom Modell Brother KH-891 passt der KG 89] arbeitet nach dem gleichen Prinzip nur eben von der anderen Seite aus, also er holt sich den Faden, strickt diesen ab und hängt die rechte Masche wieder auf die Nadel - das sieht dann so aus:  


Statt dem Elektrik-Schlitten könnte man für ein Bündchen auch ein Doppelbett anhängen, also ein gegenüberliegendes Nadelbett, oder einfach jede zweite Maschen fallen lassen und hochhäkeln. Es gibt also verschiedene Varianten für Bündchen oder grundsätzlich Links/Rechts-Muster. Und weil der Elektrik-Schlitten mit Lochkarten arbeitet, kann er neben den Bündchen auch weitere Muster stricken - das könnt ihr euch bei Chrissy mal näher anschauen.

Das Video zeigt übrigens die letzte Reihe vom Vorderteilbündchen, also ich liege da insgesamt sehr gut in der Zeit - vielleicht kann ich bis nächsten Sonntag auch das Vorderteil fertig stellen, denn das muss im Gegensatz zum Rückenteil nicht mal geteilt werden.

Haben eigentlich noch mehr von eine Strickmaschine? Und seid ihr sehr erschrocken von der Lautstärke des Elektrikschlitten? Und vor allem wie findet ihr das Rückenteil?
[verlinkt beim Creadienstag]

Kommentare:

  1. total schön ist's geworden und von der gleichmäßigkeit unschlagbar - ein teufelsgerät, sehr interessant das ganze in arbeit zu sehen. meine tante hatte eine strickmaschine, und wir wurden als kinder immer mit ziemlich kratzigen und hässlichen pullovern beschenkt...;-)
    lg anja

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  2. Sehr interessant! Bisher habe ich noch nie eine Strickmaschine bei der Arbeit gesehen und so richtig kann ich mir nicht vorstellen, wie das mit den Mustern, der Zu- und Abnahme funktioniert. Das Ergebnis ist jedenfalls toll! Bin wirklich auf den fertigen Pulli gespannt.

    Liebe Grüße Irene

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  3. Ich finde das Rückenteil ist wirklich wunderbar geworden. So gleichmäßig und ein tolles Muster, es gefällt mir sehr! Für mich auch ganz interessant so eine Strichmaschine bei der Arbeit zu sehen. Der Ton von dem Elektrikschlitten hört sich für mich wie in einer Fabrik an. Ganz anders als wenn man auf dem Sofa mit seinem Strickzeug sitzt. Ich bin auf jeden Fall schon sehr gespannt wie der Pulli aussehen wird.
    Lieben Gruß von Katharina

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  4. Bist du schon weit, wowh! Ich fremdel ja mit den Strickmaschinen, aber wenn ich mir dein Werk so ansehe... LG mila

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  5. Streeeeebeeeer!

    Nein, Quatsch -nimm mich nicht ernst. Der Pulli wird superschön, ich bin schon ganz begeistert, was man mit einer StriMa alles machen kann, wenn man sie erstmal beherrscht. Da muß ich noch hinkommen... *hust*

    Bei meiner kann man nur so stricken, daß die linke Maschenseite vorne hängt, die rechte Maschenseite ist immer hinten.
    Daß das auch andersrum geht, ist mir jetzt neu (oder sprechen wir wieder über Karl Gustav, den Elektroschlitten?).
    Ich lauere weiter! :)
    Liebe Grüße
    Katrin

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