Dienstag, 7. Oktober 2014

Stofforganisation #2

Wie ich die Stoffe, die ich so habe, organisiere habe ich euch hier schon gezeigt, aber wichtig ist ja auch nicht nur welche Stoffe man hat, sondern auch welche man braucht. Stellt euch vor ihr seid im Stoffladen und da begegnet euch der Kleiderstoff. Ihr habt sofort das passende Modell im Kopf und taumelt glücklich zum Ladenbesitzer um dieses Schätzchen käuflich zu erwerben und nach hause zu tragen. Aber da kommt dann diese eine Frage: Wieviel soll's denn sein? Äh?

Und? Habt ihr alle Stoffverbrauche im Kopf? Und wisst ihr immer welche Stoffempfehlungen gemacht werden? Mit Stand oder ohne? Geht der auch elastisch? Sicherlich hat man von einigen Schnittmustern die Eckdaten im Kopf (besonders, wenn man sie schon öfters genäht hat), aber lange nicht von allen und ob ein gerader Rock oder ein Tellerrock - da sprechen wir nicht gerade von 20cm Unterschied. Nun gibt es verschiedene Taktiken und ich gehöre zur Angsthasen-/Hamsterfraktion und kaufe lieber (viel) zu viel als zu wenig. Diese Taktik geht üblicherweise auf, denn 2,5m sind genug für so ziemlich jede Bluse, aber sie füllt auch meine 'Restekiste' ganz erheblich. Außerdem kann das je nach Stoffart und -preis ein teurer Spaß sein.

Besser wäre natürlich zu wissen, wie viel man braucht - also schreibe ich es mir auf. Mein kleines Heft nehme ich sowieso mit in den Stoffladen um zu schauen, ob die Farbe des Stoffes sich mit den vorhandenen verträgt. Kurzerhand schreibe ich also die Stoffempfehlungen und -verbrauche von den Kleidern auf, die ich besonders mag, als nächstes Nähen will oder öfters genäht habe.


Und? Seid ihr schon organisiert oder hamstert ihr noch?
[verlinkt beim Creadienstag]

Kommentare:

  1. Die Listen-Fraktion! Na, ich hamstere noch, denn ich würde es sicher fertig kriegen, die sorgsam angelegte Liste ständig zu vergessen und dann mehrere zu haben und dann... LG mila

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  2. Gute Idee! Eigentlich reichen ja auch Angaben zu verschiedenen Schnitt-Typen (alle meine Schnittmuster, auch aus Zeitschriften, einzeln aufzulisten wär zu umfangreich, aber enge Röcke und Longsleeves und Hemdblusenkleider etc. haben ja i.d.R. nen ähnlichen Stoffverbrauch, auch wenns verschiedene Modelle sind).
    Momentan schreibe ich mir nur den Stoffverbrauch von Schnitten auf, die ich in nächster Zeit nähen möchte, aber wenn man dann nen tollen Stoff entdeckt, der für etwas anderes geeignet wäre ... ich hab schon viel zu viele blöde 80 cm-Reste, mit denen man nix Halbes und nix Ganzes machen kann :-O

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    1. Ja, ich sitze dann auch vor solchen Reststücken im Laden und frage mich, was ich denn daraus wohl noch machen könnte :)

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  3. Früher hatte ich Zettel... Inzwischen nutze ich die neue Technik und hab mir angewöhnt, von einen Schnitt, der mir gefällt, mit dem Handy schnell ein Foto von der Nähanleitung zu machen. Dann hab ich Stoffverbrauch, -empfehlung, techn. Zeichnung und mit ein bisschen Glück auch den Stoffauflageplan im Stoffgeschäft greifbar. Das ist echt keine große Sache und ich hab immer alles dabei, was ich brauche.
    LG
    Andrea

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  4. Ich mache es genauso wie meine Namensschwester Andrea es vor mir im Kommentar geschrieben hat: Ich fotografiere die Nähanleitung interessanter Schnitte mit allen notwendigen Angaben mit dem Smartphone und habe so, alles was ich beim Stoffkauf brauche, bei mir.
    LG Andrea

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  5. ich habe einerseits fast immer den stoffgebrauch vom modell was mich heiss gemahct hat immer im kopf. jetzt frag mich nicht genau wieviel ich behalten kann, aber 30 modelle mit deren verbrauch bestimmt.
    aber....
    wenn man erfahren ist, weiß man auch so,wie viel braucht man für eine bluse, mantel, jacket hose.
    die differenz kann vielleicht maximal 50 cm betragen.. je nach modell.
    natürlich gibt es solche modelle,wie volante beinhalten. dann istg der vebrauch meisten auch fast doppelt..aber das sind die ausnahmen.
    meine mum geht stoffe shopen mit dem handy,wo alles drin steht inkl bild. auch viele russinen haben listen im smartfones.sind immer dabei, aber wenn dich spontan in den laden verschlägt.

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  6. Hallo,
    ich hatte mal angefangen-vor einem Stoffmarkt- mir eine Stoffverbrauchsliste ins Handy einzugeben. Naja-neues Handy=Liste weg. Hatte sie zwar gespeichert aber leider bin ich zu dumm, sie auf das neue Handy zu transportieren. ;) Dein Büchlein mit den Stoffproben ist natürlich dann auch genau der richtige Platz auch eine Stoffverbrauchsliste zu führen und diese beim Stoffkauf dabei zu haben.

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  7. Hab auch schon mal alles aufgeschrieben wie Du! Fand ich ne super Lösung! Aber leider oft genug vergessen...
    daher find ich die idee mit dem Abfotografieren eigentlich auch ganz gut!
    Aber herzlichen Dank für das Teilen Deiner Idee! Da können sicherlich auch Nähanfänger gut davon profitieren.
    Grüße
    nicole

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  8. Du machst es richtig :-) Genau so eine Liste, vielleicht ein wenig reduziert, schwebt mir schon lange vor. Denn mir geht es ganz genauso, ich seh einen tollen Stoff und dann wie viel... Bin auch eher der Sicherkäufer, sprich wenn in der Anleitung 1,70 steht, kaufe ich fast immer 2 Meter. Man weiß ja nicht, nachher läuft der ein oder ist einen Hauch schmaler... Bescheuert, aber so ist man halt und die Restkiste wächst :-)

    Liebe Grüße, Brigitte

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  9. Es gibt da auch ein Gratis-App fürs Smartphone um Stoffe und Schnittmuster zu sortieren.
    Gruß Mema

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  10. IN dem Punkt bin ich noch nicht organisiert genug. Deine Idee mit dem Buch finde ich gut, würde bei mir aber nur funktionieren wenn ich mich auch mal entscheiden könnte was ich denn so in nächster Zeit nähen wollen würde.
    Liebe Grüße, Nicole

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  11. Ich hamstere^^
    Letztens beim Karstadt wollte ich eigentlich nur Bügelvlies und Stickgarn kaufen... Na ja, die Restekiste guck ich ja eh immer durch... Und ich wollte nur ein bisschen Ersatzstoff für meinen grünen Blumenstoff (japp, allerdings auch wieder großzügig 1,40m x 1,60m) und den roten Blattstoff (nix passendes gefunden).
    Und dann fiel mir dieser hübsche, herbstliche Blusenstoff (auch 1,40x1,60) in die Hände...
    Da konnte ich mit mir selbst schimpfen wie ich wollte - der war gekauft^^ Jetzt muss ich noch den passenden Blusenschnitt dazu finden^^
    LG, Sandy

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  12. Ich bin grade voll neidisch. Vor vielen Jahren habe ich mir meine erste Nähmaschine gekauft. Weil ich unbedingt nähen lernen wollte. Hätte es mit drei Kindern super praktisch gefunden. Leider kam es allenfalls soweit, dass ich Hosensäume gerade mal so mit Ach und Krach umnähen konnte. Nicht schön, aber selten ;-) Leider wurde da nie wirklich mehr draus, obwohl ich immer vor den vielen Stoffballen stehe und immer nochmal überlege, ob ich einen neuen Versuch starten soll. Würde echt so gerne nähen können. LG, Steffi

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  13. Ich bin gerade vom Chaos hamstern zum geordneten hamstern übergegangen..... Alle Stoffe die habe und verwenden möchte sind auf einer A7 Karteikarte aufgetackert, auf der Rückseite: Stoff, Menge, Quelle und Projekt. So kann ich ausgewählte Karten in einem kleinen Plastikkuvert zum Einkauf mitnehmen. Für Kleider und Kostüme kaufe ich immer 3m, Blusen 2,5m und bei Röcken reicht auch schon mal 0,8m (schmaler 50er Wickelrock). Ich neige auch zum zuviel kaufen..... bezüglich Resteverwertung. Du hast doch bestimmt hübsche Schnitte für Kleider aus Zweierlei Stoff ;-)
    @Mema welche App meinst Du ?
    Liebe Grüße Janine

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  14. Ich bin hoffnungslos chaotisch und unorganisiert. Möchte das aber ändern. Da ich noch so ein kleines Neben-Business für Kinderausstattung habe, habe ich Unmengen von Kinderstoffen, die sich zu "meinen" Stoffen gesellen. Einige Stapel haben sich bereits ins Schlafzimmer geschlichen. Nach den Ferien muss ich aber dringend Ordnung in das Ganze bringen und einiges ausmisten. Zudem möchte ich meine Vintage Schnitte gerne elektronisch organisieren, so dass ich beim Stoffkauf auf die Informationen zugreifen kann und so auch sehe, welches Modell wieviel von welchem Stoff braucht. Jede Menge gute Vorsätze!

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